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Hier sehen Sie das Wappen der Gemeinde Schönegg bei Pöllau
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Das Gemeindewappen

Verleihung:
26. Mai 1997
Wirkung
vom 1.Juli 1997
LGB1. 1997,
11. Stück, Nr. 37
 
"Im roten Schild eine eingebogene gestürzte silberne Spitze mit einer grünen Weinrebe von zwei Blättern und einer roten Traube, beseitet vorne von einem gestürzten auswärts gekehrten silbernen Pflugmesser und hinten schräglinks von einem geschäfteten silbernen Steinbeil mit auswärts gekehrtem Beil."


1968 kam Hinteregg zu Schönau und 1969 Winzendorf (LGB11. 132/1967, 164/ 1968). Hinteregg, wo ein vorgeschichtliches Steinbeil gefunden wurde, wird 1386 Chalegg und 1475 Khallekh, erst 1527 Kalchegg und gar erst 1703 Hinteregg genannt. Sein Name leitet sich von Kallen, Lärm verursachen, her, und zwar von einem Wehrbau aus, der im abgekommenen Freiburg (1332) zu sehen ist, der einen Übergang vom Safen- ins obere Feistritztal zu beschützen hatte. Lehensvergabe, wie an die Herberstein (1424), und die Ausstattung der Pfarre Stubenberg bedingten die Zersplitterung des geschlossenen Besitzes der Herren von Stubenberg, Aus dem Forst (1527), dem Hartl (1527) und dem Holz (1396) wurden durch Rodung Einzelhöfe ermöglicht (Ressenhof, Rodlerhof, Amißhütten), Schweigen angelegt (1396), aber auch Getreidebau am Feld (1396) und Viehzucht am Futterberg (1396) betrieben. Dreihöf ging aus dem Herrenhof hervor. Die Hinterleiten von 1396 wurde letztlich bestimmend für die Umbennung in Hinteregg.
Schönau nahm denselben grundherrschaftlichen Weg wie Hinteregg, weil es Teil der Stubenberger Teilung von 1396 war und 1459 durch Hans von Stubenberg mit dem Markt Pöllau an Heinrich von Neidberg verkauft wurde, der es zur Gründung eines Chorherrenstiftes in Pöllau widmete, was wegen Behinderung durch Kaiser Friedrich III. erst 1504 möglich wurde. In der schönen Au - 1332 erstmals urkundlich genannt - wurde früh die Steinmühle (1396 die mul am Stain) errichtet, doch wie sich 1396 zeigt, gab es auch hier Holz zu roden und war vieles nur Leiten. Damals wurde es von einem Dorfmeister geleitet, weil es von Anfang an eine Sammelsiedlung war, gegründet neben einem Burgstall, vermutlich der Ansitz eines Stubenberger Ritters. Die Hänge zu Schönau wurden, teils auch von den Stubenbergern auf Kapfenberg, ununterbrochen bis heute zum Weinbau genützt.
Das östlich der vorrömisch benannten Safen gelegene Winzendorf wird als Winzendorf 1318 erstmals erwähnt, als Heinrich von Stubenberg das Dorf dem Bischof von Seckau zu Lehen auftrug. Das Dorf des "kleinen Freundes" (Vinizzo, von Vini) wurde 1325 durch den Stubenberger Ritter Witig dem Pfarrer von Pöllau verkauft, zur Stiftung einer ewigen Messe verwendet und kam letztlich an das Stift Pöllau; nur ein Anwesen verkaufte 1331 die Zisterze Neuberg dem Stift Vorau.
Vergangenheit und wesentliche Wirtschaftszweige der drei alten Gemeinden drückt das Wappen aus.

Entwurf des Wappens:
Franz Winkler, Bürgermeister von Schönegg